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So funktioniert das Tracking

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie ein Verkauf vom Klick beim Publisher bis zur Provision bei ADCELL gelangt. Das Prinzip ist in allen Shopsystemen gleich.

Vom Klick zur Provision

Ein Publisher bewirbt Ihren Shop, zum Beispiel auf einem Vergleichsportal oder in einem Newsletter. Der Link zu Ihrem Shop trägt einen Zusatz, der mit ?bid= beginnt. Daran erkennt ADCELL, welcher Publisher mit welchem Werbemittel den Besucher geschickt hat.

Kommt der Besucher in Ihren Shop, wird dieser Klick in einem Cookie gespeichert. Das geschieht erst, wenn der Besucher dem Tracking zugestimmt hat. Kauft er später ein, meldet das Plugin die Bestellung an ADCELL. ADCELL ordnet sie dem Klick zu und schreibt dem Publisher die Provision gut.

Zwei Meldewege für jede Bestellung

Das Plugin meldet jede Bestellung zweimal:

  1. Browser-Pixel: Auf der Bestellbestätigungsseite lädt der Browser des Kunden ein kleines Script von ADCELL. Es überträgt die Bestellung.
  2. Server-Meldung: Zusätzlich schickt Ihr Shop-Server dieselbe Bestellung direkt an ADCELL. Dafür braucht es den Browser des Kunden nicht.
sequenceDiagram
    participant P as Publisher
    participant K as Kunde (Browser)
    participant S as Ihr Shop
    participant A as ADCELL
    P->>K: Link mit ?bid=…
    K->>S: Besuch, Zustimmung im Cookie-Banner
    S-->>K: Klick wird im Cookie gespeichert
    K->>S: Bestellung abschließen
    K->>A: Meldung 1: Browser-Pixel
    S->>A: Meldung 2: Server-Meldung
    A->>A: Beide Meldungen zu einer Transaktion zusammenführen

Warum zwei Wege?

Jeder Weg kann ausfallen. Mit zwei Wegen ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass beide gleichzeitig ausfallen.

Situation Browser-Pixel Server-Meldung
Kunde nutzt einen Werbeblocker wird oft blockiert kommt an
Kunde kehrt nach der Zahlung (z. B. PayPal, Klarna) nicht auf die Bestätigungsseite zurück fehlt kommt an
Kunde schließt den Browser direkt nach dem Kauf fehlt kommt an
Ihr Shop-Server erreicht ADCELL kurzzeitig nicht kommt an kann fehlen

Wird die Bestellung dann doppelt gezählt?

Nein. ADCELL führt beide Meldungen zu einer Transaktion zusammen. Dafür vergleicht ADCELL zwei Werte:

  • die Bestellnummer und
  • den Betrag.

Beide Werte müssen in beiden Meldungen exakt gleich sein, beim Betrag auf den Cent genau. Das Plugin berechnet sie deshalb nur einmal und verwendet sie für beide Wege.

Eigene Anpassungen an der Bestellbestätigungsseite

Wenn Sie die Bestellnummer oder den Betrag an einer Stelle selbst verändern, stimmen die beiden Meldungen nicht mehr überein. Dann entstehen bei ADCELL zwei Transaktionen für eine Bestellung. Bauen Sie deshalb keine zusätzlichen ADCELL-Pixel von Hand ein. Mehr dazu unter Transaktion doppelt?.

Welcher Betrag gemeldet wird

Das Plugin meldet den Netto-Warenwert der Bestellung:

  • ohne Mehrwertsteuer,
  • ohne Versandkosten,
  • ohne Gebühren für die Zahlart,
  • mit allen Rabatten und Gutscheinen bereits abgezogen.

Ein Beispiel: Ein Kunde bestellt für 119,00 € brutto und zahlt 4,90 € Versand. Er löst einen Gutschein über 11,90 € brutto ein. Gemeldet werden dann (119,00 € − 11,90 €) ÷ 1,19 = 90,00 €.

Rabatte werden anteilig auf die Produkte verteilt. Das ist wichtig, wenn die Bestellung auf mehrere Events aufgeteilt wird, zum Beispiel nach Kategorien. Mehr dazu unter Events nach Kunden und Kategorien.

Abweichungen je Shopsystem

Shopsystem Besonderheit
JTL-Shop 5 immer netto
Shopware 6 immer netto
Shopware 5 Einstellung „Meldebasis für den Bestellwert“: „Netto (ohne MwSt.)“ ist voreingestellt. „Brutto (mit MwSt.)“ nur wählen, wenn Ihr Partnerprogramm auf Bruttobasis vereinbart ist.
WooCommerce immer netto
Shopify netto, berechnet aus den Steuerzeilen der Bestellung. Die Einstellungen „Steuern sind bereits im Produktpreis enthalten (Brutto-Preise)“ und „Standart-Steuersatz“ sollten zu Ihrem Shop passen. Die App nutzt sie dort, wo Shopify keine Steuerzeilen liefert, etwa beim Retargeting.

Meldebasis mit ADCELL abstimmen

Welche Basis für Ihr Partnerprogramm gilt, legen Sie mit ADCELL fest. Im Normalfall ist es der Netto-Warenwert. Fragen Sie im Zweifel Ihren Ansprechpartner bei ADCELL.

Gutscheine

Löst ein Kunde einen Gutscheincode ein, überträgt das Plugin den Code zusammen mit der Bestellung an ADCELL. Das gilt für beide Meldewege. So kann ADCELL einen Gutschein einem Publisher zuordnen, auch wenn der Kunde nicht über einen Link gekommen ist. Ob ein Gutschein eine Provision auslöst, regeln Sie in Ihrem Partnerprogramm bei ADCELL.

Wie lange ein Klick zählt

ADCELL rechnet einen Kauf dem Publisher zu, wenn er innerhalb des Klickfensters Ihres Partnerprogramms liegt. Üblich sind 90 Tage.

Das ADCELL-Script speichert den Klick in einem Cookie im Browser. Safari und andere Browser löschen solche Cookies aber schon nach 7 Tagen. Ein Kunde, der nach zwei Wochen zurückkommt, wäre dann nicht mehr zuzuordnen.

Deshalb legt Ihr Shop-Server eine eigene Kopie des Klicks an, den Cookie adcell_bid. Browser kürzen die Laufzeit solcher Server-Cookies nicht. So hält die Zuordnung das ganze Klickfenster lang.

Shopify

Bei Shopify kann die App keine Server-Cookies setzen. Sie speichert den Klick stattdessen in ihrer eigenen Datenbank, verknüpft mit dem Warenkorb des Besuchers. In Safari hält die Zuordnung bei Shopify trotzdem nur rund 7 Tage. Details finden Sie unter Cookies und Einwilligung.

Retargeting

Mit Retargeting können Ihre Publisher Besucher erneut ansprechen, die Ihren Shop schon kannten. Dafür meldet das Plugin, welche Seiten ein Besucher aufgerufen hat: Startseite, Kategorien, Produkte, Suchbegriffe, Warenkorb und Kasse. Retargeting lässt sich in den Plugin-Einstellungen getrennt vom Conversion-Tracking abschalten. Es unterliegt derselben Einwilligung wie das übrige Tracking.